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Red Storm Charlie: Übung am O’Swaldkai und Hinweise für Anwohner

Kleiner GrasbrookO’SwaldkaiRed Storm CharlieHafenVerkehr
Orientierungskarte mit O’Swaldkai als Marker 1 und benachbarten Brücken. Keine Übungs- oder Einsatzdarstellung.

Marker 1 kennzeichnet den bestehenden Terminalbereich O’Swaldkai. Sachsenbrücke (2) und Hansabrücke (3, ungefähre Lage) dienen ausschließlich der räumlichen Orientierung. Übungsorte innerhalb des Terminals, Bewegungen, Sperrflächen und Einsatzrouten sind nicht dargestellt. Die helle gestrichelte Linie kennzeichnet die Stadtteilgrenze Kleiner Grasbrook, keine Projekt- oder Sperrgrenze. Die hellen Verbindungslinien sind Beschriftungslinien, keine Wege.

Kartenkorrektur vom 5. Oktober 2026: Orientierungskarte und Bildhinweise wurden erneuert. Der ursprüngliche Artikeltext und sein fachlicher Quellenstand bleiben unverändert.

Am O’Swaldkai auf dem Kleinen Grasbrook haben Bundeswehr und Polizei am 24. September 2026 die Abwehr eines Drohnenangriffs auf einen Militärkonvoi geprobt. Nach dem bei Radio Hamburg veröffentlichten dpa-Bericht gehörte die Szene zum Auftakt von „Red Storm Charlie“. Es handelte sich um ein Übungsszenario, nicht um einen tatsächlichen Angriff. Bericht zum Übungsbeginn.

Die hamburgweite Übung läuft vom 24. bis 26. September unter Leitung des Landeskommandos Hamburg. Rund 500 Soldaten trainieren mit zivilen Behörden, Hilfsorganisationen und Unternehmen. Nach Darstellung der Bundeswehr sollen dabei insbesondere die Zusammenarbeit und Abstimmung in Krisenlagen verbessert werden. Bundeswehr: Ablauf und Hintergrund.

Warum der O’Swaldkai eine Rolle spielt

O’Swaldkai ist ein bestehender Hafenstandort; UNIKAI betreibt dort ein Terminal mit Anschrift Dessauer Straße 10 / Schuppen 48. Die Karte ordnet diesen Bereich räumlich ein, ohne den genauen Übungsort zu markieren. UNIKAI: Standort.

Im fiktiven Gesamtszenario treffen verbündete Truppen mit ihrer Ausrüstung in Hamburg ein und werden nach Osten weiterverlegt. Der Hafen ist wegen seiner Transport- und Logistikinfrastruktur ein Schwerpunkt. Das beschreibt den angenommenen Ablauf der Übung, nicht einen bereits eingetretenen Verteidigungsfall. Einordnung der Stadt Hamburg.

Was Anwohner beachten sollten

Die Umweltbehörde kündigt erhöhten Hubschrauberlärm an. Für Freitag, 25. September, und Samstag, 26. September, sind die Flüge nach der veröffentlichten Planung tagsüber vorgesehen. Der Einsatz bis etwa Mitternacht bezog sich auf Donnerstag. Amtlicher Fluglärmhinweis.

Davon zu unterscheiden sind Fahrzeugbewegungen: Polizei und Stadt weisen auch auf nächtliche Kolonnenfahrten und zeitweise Verkehrsbehinderungen hin. Konkrete Straßensperrungen am Kleinen Grasbrook lassen sich aus den geprüften allgemeinen Hinweisen nicht ableiten. Polizei Hamburg und Verkehrshinweise der Stadt.

Für Fragen und Beschwerden zum militärischen Flugbetrieb nennt die Umweltbehörde den Bürgerservice unter 0800 8620730 und FLIZ@bundeswehr.org. Kontakt im Fluglärmhinweis.

Auch Proteste begleiten die Übung

Gegen die Übung und Rüstungstransporte im Hafen wird ebenfalls protestiert. Der NDR berichtet am 25. September unter anderem über eine Gleisblockade in Moorburg. Dieser Ort liegt nicht am O’Swaldkai und darf nicht mit dem hiesigen Übungsschauplatz verwechselt werden. NDR: Übung und Proteste.


Kartografie: ChatGPT für kleiner-grasbrook.net, 4. Oktober 2026 (unverändertes V0.5-Bild). Land, Wasser und Verwaltungsgrenze: Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV), ALKIS vereinfacht und ALKIS – Verwaltungsgrenzen Hamburg, bearbeitet; Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0. Land-Wasser-Grundlage grasbrook-alkis-2026-09-22-v1, EPSG:25832, Datenabruf laut Manifest 22. September 2026; enthaltene Datensatzwerte bis 16. September 2026. Stadtteilgrenze Nr. 117 aus dem von Thomas am 4. Oktober 2026 bereitgestellten GeoJSON-Archiv, Ebene app_stadtteile_EPSG_25832.json. Kein einheitlicher Vermessungsstichtag; Upload- und Bilddatum belegen keinen heutigen Bauzustand. Die Verwaltungsgrenze ist keine Grenze des Stadtentwicklungsprojekts Grasbrook. O’Swaldkai und Sachsenbrücke: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL, über die in V0.5 dokumentierten Mapcarta-Datensätze. Hansabrücke: unveränderter ungefährer redaktioneller Bereichsanker aus der amtlich beschrifteten Luftbildkarte vom 14. Februar 2025, kein vermessener Brückenmittelpunkt. Keine Einsatzdaten.

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