Neue Zufahrt zum O’Swaldkai: Wie Hafenverkehr und Hafentorquartier neu geordnet werden

Die Karte markiert den Terminalbereich O’Swaldkai (1), den Bereich der bestehenden Sachsenbrücke (2) und die ungefähre Lage der Hansabrücke (3). Die hellen Linien verbinden die Markierungen mit ihren Beschriftungen; sie stellen keine Straßen dar. Weder die neue Terminalzufahrt noch eine Grenze des geplanten Hafentorquartiers sind eingezeichnet.
Südlich des Moldauhafens liegt eine der Stellen, an denen bestehender Hafenbetrieb und die Entwicklung des neuen Grasbrooks unmittelbar aufeinandertreffen. Das Terminal O’Swaldkai bleibt in aktiver Hafennutzung, während direkt daneben das Hafentorquartier als neuer Gewerbestandort entstehen soll. Eine bereits laufende Straßenbaumaßnahme soll die Verkehrsführung zwischen beiden Bereichen neu ordnen. Städtebauliches Konzept
Eine neue Route für den Terminalverkehr
Seit Oktober 2024 baut die HafenCity Hamburg GmbH eine neue Zufahrtsstraße zum Terminal O’Swaldkai. Sie soll künftig sowohl das Hafenterminal als auch das Fruchtkontor von Edeka erschließen. Nach den veröffentlichten Planungen verläuft die Straße entlang des Hafenbahngleises und wird über die Hansabrücke an den Veddeler Damm angebunden. Bauaktivitäten
Der derzeit genannte Bauzeitraum reicht bis Ende 2027 beziehungsweise Anfang 2028. Zu den Arbeiten gehören Flächenfreimachung, Kampfmitteluntersuchungen, Erdbau sowie Leitungs- und Straßenbau. Bauherr ist die HafenCity Hamburg GmbH in Abstimmung mit der Hamburg Port Authority. Bauaktivitäten
Platz für das Hafentorquartier
Die neue Verkehrsführung dient nicht nur einer anderen Zufahrt zum Terminal. Nach Angaben der Projektgesellschaft werden dadurch Flächen im Hafentorquartier frei, die künftig für gewerbliche Nutzungen entwickelt werden können. Bauaktivitäten
Das Quartier liegt südlich des Moldauhafens und westlich des Saalehafens. Geplant sind dort vor allem Flächen für Forschung und Entwicklung, digitale Unternehmen, Dienstleistungen und urbane Produktion. Wohnen ist im Hafentorquartier nicht vorgesehen, weil der Bereich innerhalb des Hafengebiets bleibt. Das benachbarte O’Swaldkai-Terminal soll weiterhin für den klassischen Hafenumschlag genutzt werden. Städtebauliches Konzept
Die Baustelle verändert schon heute die Verkehrsführung
Dass die neue Zufahrt bereits gebaut wird, zeigt sich auch im aktuellen Straßennetz. Die Hamburg Port Authority führt die Dessauer Straße aus Richtung Hansabrücke als voll gesperrt. Als Zeitraum nennt die HPA derzeit den 1. Februar 2025 bis zum 31. August 2027. HPA-Verkehrsmeldungen
Verkehr vom Veddeler Damm in Richtung Dessauer Straße, Asiastraße und Hansahafen wird laut HPA über die Sachsenbrücke umgeleitet. Dafür wurde beziehungsweise wird der Knoten Am Saalehafen/Sachsenbrücke so angepasst, dass dort links auf die Sachsenbrücke abgebogen werden kann. HPA-Verkehrsmeldungen
Damit ist die neue Terminalzufahrt zugleich ein Infrastrukturprojekt für den bestehenden Hafen und eine Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Hafentorquartiers. Sie soll Hafenverkehr neu führen, ohne das Terminal O’Swaldkai aus seiner heutigen Nutzung herauszulösen.
Quellenstand: 4. Oktober 2026. Die Baumaßnahme läuft bereits seit Oktober 2024; dieser Beitrag meldet keinen neuen Baustart.
Bildnachweis: Kartografie: ChatGPT für kleiner-grasbrook.net, 4. Oktober 2026. Land und Wasser: Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV), ALKIS vereinfacht, bearbeitet; gespeicherte Grundlage grasbrook-alkis-2026-09-22-v1, Datenabruf laut ursprünglichem Manifest 22. September 2026. Verwaltungsgrenze: LGV, ALKIS – Verwaltungsgrenzen Hamburg, Stadtteil 117; aus dem von Thomas am 4. Oktober 2026 hochgeladenen GeoJSON-Archiv, Ebene app_stadtteile_EPSG_25832.json. Beide Datensätze: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0. Der Upload- bzw. ZIP-Zeitpunkt ist kein Vermessungs- oder Gültigkeitsstichtag. Kein aktueller Baustandsnachweis.
Zusätzlich in den Detailkarten: O’Swaldkai, Sachsenbrücke, Museum und PEKING nach dokumentierten OpenStreetMap-Angaben über Mapcarta, OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. S Veddel nach Wikidata Q7917951, CC0. Hansabrücke: redaktioneller ungefährer Bereichsanker aus der bisherigen V0.4; kein vermessener Brückenmittelpunkt. Punktlagen wurden in dieser Revision nicht neu erhoben; Quellen aus V0.4 siehe sources/places.json.
ALKIS vereinfacht · ALKIS Verwaltungsgrenzen Hamburg · Datenlizenz Deutschland / Data Licence Germany 2.0 · OpenStreetMap · Wikidata Q7917951