Moldauhafenquartier: Wo Besucher künftig parken sollen

Die Basiskarte zeigt den Kleinen Grasbrook und seine Nachbarschaft. Das geplante Moldauhafenquartier liegt zwischen Norderelbe und Moldauhafen. Eine Quartiersgrenze, Garagenstandorte und geplante Neubauten sind nicht eingezeichnet.
Ein Besuch bei Freunden, ein Handwerkertermin, eine Lieferung: Auch in einem autoarmen Wohnquartier werden Menschen mit dem Auto oder Lieferwagen ankommen. Im geplanten Moldauhafenquartier sollen öffentliche und barrierefreie Parkplätze deshalb in Quartiersgaragen bereitstehen – statt der sonst üblichen Plätze am Straßenrand. Vertrag / Agreement, PDF S. / pp. 7–8
Wie dieses Angebot abgesichert werden soll, beschreibt eine Vereinbarung zwischen Hamburg und der HafenCity Hamburg GmbH. Sie wurde am 29. September 2026 im Transparenzportal veröffentlicht. Transparenzportal
Parken unter dem Quartier
Das Mobilitätskonzept sieht drei unterirdische Quartiersgaragen vor. Große Teile des Grasbrook Boulevards sollen weitgehend frei von fahrenden und parkenden Autos bleiben. Vorgesehen sind höchstens 0,2 Stellplätze pro Wohnung. Diese Planungszahl ist jedoch nicht die im Vertrag festgelegte Zahl öffentlicher Besucherparkplätze. Mobilitätskonzept / Mobility concept · Vertragsmuster / Template, PDF S. / p. 8
Damit die Plätze öffentlich nutzbar bleiben
Dem Vertrag liegt ein Muster für spätere Vereinbarungen mit Grundstückskäufern oder Erbbauberechtigten bei. Es sieht vor, öffentliche und barrierefreie Plätze zusätzlich zu den notwendigen Pkw-Stellplätzen dauerhaft für Besucher und Dienstleister bereitzuhalten. Auch bei einem Eigentümerwechsel sollen diese Verpflichtungen weitergegeben werden. Vertragsmuster / Template, PDF S. / pp. 7–9
Die Absicherung soll schon vor den Grundstücksgeschäften greifen. Die HafenCity Hamburg GmbH soll die betroffenen Verkäufe oder Erbbaurechtsverträge erst beurkunden, wenn die Stadt bestätigt hat: Die erforderlichen Verträge mit den künftigen Käufern oder Erbbauberechtigten sind abgeschlossen. Hauptvertrag / Main agreement, PDF S. / p. 2
Wie viele Plätze? Das bleibt offen
Eine konkrete Zahl steht im Muster noch nicht: An dieser Stelle steht „XXX“. Auch Parkgebühren oder genaue Zufahrten lassen sich aus dem vorliegenden PDF nicht ablesen. Die Nutzung soll durch gesonderte Betriebsregeln organisiert werden, auch für Besucher- und Lieferverkehr. Die dazu erwähnten zusätzlichen Anlagen liegen diesem PDF nicht bei. Vertragsmuster / Template, PDF S. / pp. 7–8; vollständige Datei / complete file
Das Vorhaben gehört zum Bebauungsplan Kleiner Grasbrook 2, für den rund 3.000 Wohnungen, davon 56 Prozent öffentlich gefördert, und etwa 5.000 Arbeitsplätze vorgesehen sind. Die Beteiligungsfrist endete am 2. September 2026; die Behörde führt den Plan weiterhin als Entwurf. Der Vertrag ist also kein Nachweis dafür, dass die Garagen bereits gebaut oder nutzbar sind. Verfahrensübersicht / Procedure overview · Vertragsmuster / Template, PDF S. / pp. 9–10
Vorgesehene Aktualisierung: Der Beitrag wird um die ausgewertete Vereinbarung und das beigefügte Vertragsmuster ergänzt; die Orientierungskarte wird ersetzt. Das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum bleibt erhalten.
Bildnachweis: Kartografie: ChatGPT für kleiner-grasbrook.net, 4. Oktober 2026. Land und Wasser: Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV), ALKIS vereinfacht, bearbeitet; gespeicherte Grundlage grasbrook-alkis-2026-09-22-v1, Datenabruf laut ursprünglichem Manifest 22. September 2026. Verwaltungsgrenze: LGV, ALKIS – Verwaltungsgrenzen Hamburg, Stadtteil 117; aus dem von Thomas am 4. Oktober 2026 hochgeladenen GeoJSON-Archiv, Ebene app_stadtteile_EPSG_25832.json. Beide Datensätze: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0. Der Upload- bzw. ZIP-Zeitpunkt ist kein Vermessungs- oder Gültigkeitsstichtag. Kein aktueller Baustandsnachweis.
ALKIS vereinfacht · ALKIS Verwaltungsgrenzen Hamburg · Datenlizenz Deutschland / Data Licence Germany 2.0